VERKEHRSFORUM FÜRSTENFELDBRUCK

Widersprüche in der Untersuchung von DI

Widersprüchlich zu ihren eigenen Berechnungen steht jedoch die Aussage im Fazit, dass es auf der Haupt- und Münchner Straße zu Zunahmen des Kfz-Verkehrs komme. Die obere Hauptstraße ist für 2025 auf 22.050 Fahrzeuge prognostiziert, laut Planfall (PF) 2.6 bleiben noch 18.150, lt. PF 3 noch 16.300 Fahrzeuge. Genauso geht der Verkehr in der inneren Münchner Straße von prognostizierten 19.600 Fahrzeugen im PF 2.6 auf 16.900 und im PF 3 auf 15.650 Fahrzeuge zurück, in beiden Fällen also ein Verkehrsrückgang gegenüber den prognostizierten Werten für 2025, und sogar weniger Verkehr als 2008 gezählt! Lediglich in der Augsburger Straße kommt es gewollt zur Verkehrszunahme, da hier Verkehre auf eine Trasse bewusst gebündelt werden, um an anderer Stelle großflächig entlasten zu können.

Somit steht auch der zum Schluss angefügte Absatz im Widerspruch zu den eigenen von DCI angestellten Berechnungen. Nochmals wird die Falschaussage bekräftigt, „dass die vorgenannten Maßnahmen nicht geeignet sind, eine wirkungsvolle Reduktion des Kfz-Verkehrs im Bereich der Hauptstraße zu erwirken, teilweise sogar zu einer Verkehrszunahme beitragen. Die vorgestellten Maßnahmen sind somit in ihrer Entlastungswirkung nicht mit einer baulichen Verlegung der B2 vergleichbar.“ Als ob über 12.000 bis 14.000 Fahrzeuge weniger in der westlichen Innenstadt (die Entlastungen auf der Hauptstraße noch gar nicht mitgerechnet) keine wirkungsvolle Entlastung wären. Anscheinend will man hier das Konzept des VERKEHRSFORUMS FFB bewusst schlechter reden als es ist, und weiterhin die von der Stadtspitze propagierte Deichensteg-Trasse als einzige unumgängliche Lösung preisen.