VERKEHRSFORUM FÜRSTENFELDBRUCK

1. ÖPNV-Maßnahmen

Übersicht:

1.01. Ausbau des Brucker Bahnhofs zum echten Service-Center1.02. Attraktive Gestaltung der Bushaltestellen1.03. Verbesserung des Busangebotes

1.01 Ausbau des Brucker Bahnhofs zum echten Service- Center

  • Kundenfreundliche Schalteröffnungszeiten, Beratung und Gepäckversand 
  • Einkaufsmöglichkeit am Bahnhof
  • Bahnhofsrestaurant/Cafe/Bistro
  • 10 Minuten Takt der S-Bahn in den Stoßzeiten
  • Halt aller Regional-Züge am Bahnhof FFB
  • Optimierung der Anschlüsse durch ITF (integraler Takt-Fahrplan)
  • Ausbau der Strecke München-Lindau (Elektrifizierung, Beschleunigung und vierspuriger Ausbau)

1.02 Attraktive Gestaltung der Bushaltestellen

  • Optimierung der Lage und Dichte der Haltestellen
  • optisch ansprechende, saubere, funktionale Haltepunkte mit seitl. geschlossenen Überdachungen
  • Ausstattung aller Haltestellen mit Sitzmöglichkeiten, Fahrplänen, Strecken- und Streckenübersichtsplan, Info-Box und ggf. Beleuchtung
  • Ausstattung der innerstädtischen Haltestellen mit Schließfächern für die Zwischenlagerung von Einkäufen oder zentrale Aufbewahrungsmöglichkeit 
  • Kombination der Haltestellen mit Telefonzellen (sinnvolle Nutzung der Wartezeiten)
  • Verknüpfung der Verkehrsmittel Bus und Fahrrad durch Kombination von Haltestellenhäuschen mit überdachten Fahrradständern, insbesondere am Stadtrand und Außenbereichen
  • Sichere Fahrbahnüberquerungsmöglichkeiten an allen Haltestellen
  • Beschleunigung der Busse durch Einrichten von Bus-Caps
  • Optimierung der Umsteigevorgänge durch kurze Wege und aufeinander abgestimmte Fahrpläne

1.03 Verbesserung der Busangebots

  • 20-Minutentakt für alle Landkreis-Buslinien (Verlagerung Ziel- und Quellverkehrs von/nach FFB)
  • Verlängerung der Fahrzeiten bis in die Nachtstunden
  • Weiterer Ausbau von Ergänzungssystemen in fahrgastschwachen Zeiten (Anrufsammeltaxi)
  • Eigene Citybus-Linie mit Anbindung von Stadthalle, Volksfest und Gewerbeschau
  • Aufeinander abgestimmte Fahrpläne (Integraler Takt Fahrplan)
  • Komfortable Fahrzeuge (behindertengerechte Niederflurbusse, gepolsterte Sitze, funktionsfähige Heizung/Lüftung, optische und akustische Haltestellenanzeige)
  • Umweltfreundliche Fahrzeuge (z.B. Erdgas- oder Elektro-Antrieb) statt Dieselruß-Stinker
  • Einheitl. Fahrzeuggestaltung (Signalwirkung, Identifikation der Fahrgäste mit ihrem Stadtbus)
  • Schulung des Personals in Bezug auf kundengerechtes Verhalten
  • Schnelligkeit und Pünktlichkeit durch eigene Busspuren, -straßen oder sog. Umweltspuren (gemeinsame Bus- und Fahrradspuren)
  • Vorrangschaltung der Ampeln für Busse, z.T. funkgesteuert
  • Vollständige Integration der Schülerbeförderung
  • Familienfreundliche Tarife/Gruppenkarten
  • FFB und Emmering als eine Zone = 1 Streifen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Werbemaßnahmen (vor allem zur Einführung des Systems)
  • Umsteigeaktionen mit verbilligten Fahrpreisen, z.B. Schnupper-Monatsticket, Aktion “Auto fasten”
  • Job-Ticket als ermäßigte Jahreskarte für alle Arbeitnehmer (Vorbildfunktion Stadtverwaltung)
  • Sonderangebote, kombiniert mit Eintrittskarte für Kultur- und Sportveranstaltungen
  • Fahrpreiserstattung (anteilig) für Kunden durch den örtlichen Einzelhandel