VERKEHRSFORUM FÜRSTENFELDBRUCK

Schritt 3: Verkehrsberuhigung

Der Restverkehr, der durch die beiden vorherigen Schritte weder vermieden noch auf den Umweltverbund verlagert werden kann, soll im 3. Schritt so gelenkt werden, dass eine großräumige Verkehrsberuhigung vor allem in unseren Wohngebieten eintritt und sich die Lebensqualität in der Stadt und in den innerstädtischen Naherholungsgebieten erhöht.

Dazu ist für unsere gesamte Stadt ein schlüssiges, integriertes Gesamtverkehrslenkungskonzept zu erarbeiten, das aus der Ableitung des überörtlichen Verkehrs, der Bündelung des Verkehrs auf ein bestehendes Netz von wenigen leistungsfähigen Straßen, einem Parkleitsystem und einer flächenhaften Verkehrsberuhigung durch Tempo 30-Zonen besteht.

Auf den Erschließungsstraßen ist der motorisierte Verkehr flüssig zu halten, z.B. durch den Wegfall der Parkplätze auf der Hauptstraße. Stadtviertel sind dagegen so zu planen (Insellösungen, Bsp. Innenstadt Ost), dass das Durchfahren für den motorisierten Verkehr unattraktiv oder gar nicht möglich ist (siehe auch Verkehrslenkungskonzept Innenstadt des Verkehrsforum FFB).

Durch die Anlage von Stadtviertel-übergreifenden Fußgängerzonen, Radwegen und Fahrradstraßen soll der Bürger zu Fuß und per Rad schneller ans Ziel kommen als mit dem PKW.

Viele können dazu etwas beitragen:

3.1 Die Stadt

  • bündelt und lenkt die Verkehrsströme in der Stadt, die bisher weder vermieden noch auf umweltfreundliche Verkehrsmittel verlagert werden konnten, so dass Mensch und Natur möglichst wenig beeinträchtigt werden.
  • hält den Restverkehr aus Wohngebieten und der Innenstadt fern und sichert somit eine hohe Wohnqualität für die Mehrzahl ihrer Bürger.
  • fördert autofreie Wohnprojekte.

3.2 Planerinnen und Planer

  • beraten und unterstützen die Stadt bei der sinnvollen Lenkung und Bündelung von Verkehrsströmen.